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Rückblick auf die 1. Knuust Saison-Abschluss-Rallye

Nach fünfwöchiger Vorbereitungszeit startete am 21.10.2012 die 1. Knuust Saison Abschlussrallye mit insgesamt 33 Teilnehmern. Dass so viele kommen würden, hätten wir nicht gedacht.

Die Idee, eine Rallye in Kiel für Fahrzeugliebhaber zu organisieren, entstand ursprünglich eher nebenbei in einem Internetforum für Käferfans. Bestärkt durch den großen Zuspruch dort, machten wir uns tatsächlich an die Aufgabe. Schließlich haben wir mit dem Café Knuust in Hasseldieksdamm einen attraktiven Start- und Zielort, der über genügend Parkplätze in unmittelbarer Nähe verfügt. Ausschlaggebend für die Umsetzung war die Zusage der Jomsburger Pfadfinder, ehrenamtlich die einzelnen Aufgabenposten zu übernehmen.

Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme an der Rallye zu ermöglichen, hatten wir uns entschieden, kein Fahrzeug oder Baujahr auszuschließen. Jeder war willkommen. Auch ein Beifahrer war nicht zwingend notwendig. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass sich besonders viele Oldtimer-Fans angemeldet haben.

Viele beeindruckende Fahrzeuge …

Nach fünfwöchiger Vorbereitungszeit startete am 21.10.2012 die 1. Knuust Saison Abschlussrallye mit insgesamt 33 Teilnehmern. Dass so viele kommen würden, hätten wir nicht gedacht. Neben den zuvor eingegangen Bewerbungen kamen noch sieben kurz entschlossene Anmeldungen dazu. Nach einem leckeren Kaffee oder auch einem kompletten Frühstück im Café Knuust eröffneten wir um 9.40 Uhr gemeinsam mit Kiels Oberbürgermeisterkandidat Gert Meyer (CDU) die Veranstaltung. Nach einem kurzen Kreuzworträtsel durften alle ihre Startnummern abholen. In Abständen von ca. 5 Minuten starteten die Fahrzeuge. Darunter mehrere alte VW Käfer (zwei davon kamen extra aus Hamburg angereist), ein Karmann Gia von 1969, ein Mercedes 280 SE 3,5 von 1971, ein Opel Kapitän und viele weitere beeindruckende Fahrzeuge. Aber auch ganz normale Fahrzeuge reihten sich in die Wartschlange vor dem Start. So unterschiedlich die Fahrzeuge waren, so unterschiedlich waren auch die Insassen. Alle Altersgruppen, Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche waren vertreten. Vielleicht war die Stimmung deshalb von Anfang an so positiv.

Auf der Route (die den Teilnehmern nur stückchenweise bekanntgegeben wurde) gab es insgesamt fünf Aufgabenposten. In Achterwehr mussten die Teilnehmer kurzerhand ihre erste Hilfe Kenntnisse unter Beweis stellen, auf der Jomsburg (Schwedeneck) brannte bei der Ankunft der Autofahrer bereits ein Lagerfeuer auf dem ein Ei gebraten werden musste, das wiederum zuvor irgendwoher besorgt werden musste. Glück hatte wer noch in Hasseldieksdamm von einer freundlichen Anwohnerin spontan mit einem Hühnerei versorgt worden war. Punkte gab es für Optik und Geschmack des Spiegeleis. Die beiden postierten Pfadfinder war erst im Laufe des Tages klar auf was sie sich da eingelassen hatten. Wir vermuten, dass die beiden die nächsten zwei Jahre kein Spiegelei mehr sehen können. Außerdem gab es einen Posten mit diversen Schätz- und Merkaufgaben. So waren auf dem Weg zum Leuchtturm Bök mehrere Schilder am Wegesrand aufgehängt worden. Je mehr Symbole sich ein Team merken konnte, desto mehr Punkte gab es. Außerdem waren Werkzeuge in einem Sack versteckt, die erraten werden mussten. Eine Aufgabe, die alle Teams mit Leichtigkeit geschafft haben. Lustig wurde es beim Lieder gurgeln. Viel Spaß machten aber sicherlich auch die Theorieaufgaben auf der Führerscheinprüfung. Hier verlor manch aussichtsreiches Team wichtige Punkte.

… und listige Teilnehmer

Um auch die Zeit zwischendurch zu überbrücken, gab es für alle Teilnehmer die Aufgabe eine Kastanie, eine gelbe Blume, etwas Typisches für Kiel sowie einen Stein, der möglichst genau 100 g wiegt, mitzubringen. Nicht bedacht hatten wir, dass auf den Tischen des Café Knuust viele gelbe Blumen standen. Diese mussten wir ganz schnell aus dem Verkehr ziehen und vor listigen Rallyeteilnehmern in Sicherheit bringen.

Die Aufgabe ein für Kiel typisches Symbol von unterwegs mitzubringen, erfüllten alle Teams mit Bravour. Wir bekamen jede Menge Kieler Nachrichten, einige Wahlzettel, Fischbrötchen, gleich mehrfach echte Kieler Sprotten sowie Strandsand, Schiffmodelle, THW Fanutensilien und besonders schön ein Kiel-Ensemble, das liebevoll auf Eierpappe dekoriert worden war. Eine Knuust Brötchentüte bekamen wir auch überreicht (Danke!) und mehrere Fahrer präsentierten sich fröhlich als „Kieler Jung" und damit als lebendes Kiel-Symbol. Das Rennen um die 10 Punkte machte dann aber eine kleine Plastikdose gefüllt mit Meerwasser. Denn darauf war tatsächlich nur ein Team gekommen! Gleich vier Teams gelang es einen Stein mitzubringen, der exakt 100 g wog. Das hätten wir nicht gedacht.

Die Sieger

Alle Teams waren etwa drei bis vier Stunden unterwegs. Ein Fahrer musste während der Rallye noch schnell seine Batterie wechseln, aber auch er kam letztlich heil und gut gelaunt bei uns an. Vorm Cafe Knuust haben wir zwischenzeitlich einen Grill aufgebaut und so verging die Zeit bis zur Siegerehrung wie im Fluge. Pünktlich um 16.30 Uhr gab es dann die Siegerehrung. Auf Platz 3 kam Gerd Domdey mit seinem Beifahrer Detlef Joost. Den zweiten Platz sicherten sich Dietmar Riegert und seine Beifahrerin Irmgart Riegert. Über den Knuust- Pokal durfte sich Team Nr. 8 freuen: Torsten Behnke und Beifahrer Fabian Wichern. Alle drei Teams erhielten als Preise gut gefüllte Präsenttüten. Wir danken der Ostseepflege Kiel, der Kieler KfZ-Selbsthilfewerkstatt und dem Spezialitätengeschäft Mercato Italiano für ihre großzügigen Spenden.

Es war eine tolle Atmosphäre und wir freuen uns schon auf die 2. Knuust Saison Abschlussrallye, die wir auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder veranstalten wollen!

Hier können Sie die komplette Auswertung (PDF) runterladen! 



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